Als die 20-jährige Harper sich in den fast 30 Jahre älteren Fotografen Connie verliebt, sieht sie in ihm die Chance, sich von ihrer spießigen Familie zu lösen. Der Fotograf führt sie in eine ganz neue Szene ein. Sie widmet sich der Fotografie, traut sich aber nicht, eigene Bilder zu schießen. Harper genießt die leidenschaftliche Affäre, bis sie enttäuscht herausfindet, dass sie nicht die erste "Muse" des erfolglosen Fotografen ist. Nach einem kurzen Ausflug zurück in ihre von Zynismus geprägte Familie söhnt sie sich mit Connie aus und fährt mit ihm nach Los Angeles. Allmählich emanzipiert sie sich von ihrem Mentor und macht ihre ersten Fotos. Vier Jahre später: An Connies Sterbebett versammelt sich dessen "Lebenswerk" - es sind, neben Harper, noch einige andere von ihm geförderte junge künstlerische Talente.

Hier erzählt die junge Regisseurin Audrey Wells sensibel und vielschichtig die Geschichte einer Liebesbeziehung zwischen einem älteren Mann und einem 20-jährigen Mädchen. Die Kanadierin Sarah Polley und der Nordire Stephen Rea geben den beiden Hauptfiguren die nötige Tiefe, um das romantische Drama glaubwürdig erscheinen zu lassen.