Eine Zeitungsverlegerin wird in ihrer Strandvilla übelst hingeschlachtet. Obwohl alles auf einen Ritualmord hindeutet, wird ihr Ehemann Jack des Mordes angeklagt. Der Staatsanwalt Krasny muss nach einem Motiv auch nicht lange suchen: Jack ist Alleinerbe eines riesigen Vermögens. Seine Anwältin Teddy sieht das anders: Sie ist nicht nur von seiner Unschuld überzeugt, sie verliebt sich auch in ihn. Zwar paukt sie Jack frei, doch damit hat das Spiel noch kein Ende ...

Der unterhaltsame Gerichtsfilm weist zwar einige jener Unwahrscheinlichkeiten auf, die im Thriller-Genre heute leider üblich sind, doch er hat genug Spannung, um diese Kleinigkeiten vergessen zu machen. Jeff Bridges ist eine ideale Besetzung des undurchsichtigen Angeklagten. Immerhin brillierte er auch in "Spurlos" von George Sluizer schon als Psychopath in der Maske des braven Familienvaters. Diese Ambivalenz sorgt auch in "Das Messer" für den nötigen Pep.

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