Hazel ist zwar er 16, leidet aber schon seit drei Jahren an Schilddrüsenkrebs, dessen Metastasen inzwischen in ihre Lunge gewandert sind. Deshalb muss sie permanent ein Sauerstoffgerät hinter sich herziehen. Nicht gerade etwas, das einen Teenager attraktiver macht. Als sie in einer Therapiegruppe Augustus kennenlernt, dem wegen eines Tumors ein Bein amputiert werden musste, verliebt sie sich in ihn. Doch dann fesselt sie eine Lungenentzündung mehrere Tage ans Krankenhausbett, so dass die beiden schließlich einen kühnen Plan schmieden: Sie wollen gemeinsam nach Amsterdam reisen, um Hazels Lieblingsautor Peter Van Houten zu treffen ...

Und wieder ein Film, der ein tragisches Schicksal meist klinisch rein und aseptisch erzählt. Die jungen (meist viel zu gut aussehenden) Darsteller versuchen, gegen das klischeebeladene Drehbuch anzuspielen. Auch wenn ihnen das ab und zu gelingt, ist es meist vergeblich. Zu bekannt sind die Konflikte, zu vorhersehbar die Geschichte, zu tränenrühig das Grundkonstrukt. Kein Wunder, war die gleichnamige Buchvorlage von John Green doch ein Weltbestseller. Aber immerhin, vielleicht regt er ja das Teenager-Zielpublikum zum Nachdenken an.



Foto: Fox