Einst war der Pädagoge Scott Voss der Lieblingslehrer der High-School-Schüler. Doch mittlerweile ist der einstige Enthusiasmus der nervigen Alltagsroutine gewichen und Scott schiebt seinen Dienst relativ gelangweilt und nahezu teilnahmslos. Als dann das Musikprogramm und damit auch der Musiklehrer aus Kostengründen ersatzlos gestrichen werden soll, will Scott irgendwie das fehlende Geld auftreiben (und damit auch der hübschen Kollegin imponieren). Da man als Wrestler sogar massig Geld verdienen kann, auch wenn man Kämpfe verliert, entschließt sich der einstige Schüler-Ringer, es mit der martialen Sportart zu versuchen – und wird plötzlich zum lokalen Helden ...

Und wieder eine jener piefigen Moralaposteleien über den Sieg des Mutigen auf US-amerikanische Art, dieses Mal von Frank Coraci, der mit seinem gewichtigen Hauptdarsteller 2011 bereits die albere Komödie "Der Zoowärter" in Szene gesetzt hatte. Kevin James gibt hier den massigen Lehrer zu Beginn zwar noch ganz passabel, doch wenn die Geschichte dann zum modernen Märchen mutiert, nervt das Ganze gewaltig, zumal das Ende eigentlich von vorneherein feststeht. Das kann auch die aparte Salma Hayek absolut nichts reißen.



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