Die Jüdin Esther ist eigentlich mit dem Soldaten Simon verlobt, doch König Xerxes verstößt seine untreue Frau und sucht eine neue Gemahlin. Esther, die anfangs gegen ihren Willen verschleppt wird, sieht eine Chance, ihr Volk vor Unterdrückung und Verfolgung zu schützen und heiratet Xerxes. Doch die Intrigen bei Hofe bringen das scheinbare Glück in große Gefahr ...

In seiner über 50-jährigen Karriere als Regisseur inszenierte Raoul Walsh, der sich auf kein Genre festlegen ließ, Meisterwerke wie "Entscheidung in der Sierra", "Gentleman Jim, der freche Kavalier" oder "Maschinenpistolen". Die Klasse der genannten Werke erreicht dieser farbenfrohe Mix aus Bibelfilm und Monumentaldrama, einer seiner letzten Arbeiten, allerdings nicht. Zwar ist der Streifen handwerklich solide inszeniert und das spätere "Denver Clan"-Biest Joan Collins ist als Esther gar nicht schlecht, doch kann es nicht an die Klasse der seinerzeit häufig gedrehten Bibelfilme wie "Die Zehn Gebote" oder "Salomon und die Königin von Saba" anknüpfen.

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