Der Jude Otto Frank betritt das Haus Prinsengracht Nr. 263. Von 1942 bis 1944 musste er sich mit seiner Familie während der Judenverfolgungen dort verstecken. Auf dem Dachboden findet er das Tagebuch seiner Tochter Anne und erinnert sich beim Lesen an den Leidensweg seiner Familie aus der Sicht des anfangs 13-jährigen Mädchens ...

1959 verfilmte Regisseur George Stevens mit "Das Tagebuch der Anne Frank" das wohl meistgelesene Zeugnis des Holocaust. Die Aufzeichnungen der jungen Anne aus dem Amsterdamer Versteck wurden bisher in über 60 Sprachen übersetzt. In der Rolle der Anne glänzt Millie Perkins, Shelley Winters als Mutter Frank wurde mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet, ebenso wie William C. Mellor für die exzellente Kameraarbeit. Anne Frank wurde nach ihrer Deportation im März 1945 im Alter von 15 Jahren im KZ Bergen-Belsen ermordet.