Shanghai, die prosperierende und aus allen Nähten platzende Millionenstadt und ein Landausflug in eine der schönsten Gegenden Chinas, nach Guilin, sind das Ziel der MS Deutschland. Für Helene Albrecht freilich ist nicht das Vergnügen Hauptgrund der Traumreise. Ihre chinesische Ärztin hat ihr, die seit längerer Zeit an eine höchst rätselhaften, schmerzhaften Krankheit leidet, eine Apotheke in Shanghai gesagt, in der sie ein Medikament bekommen könnte, das ihr vielleicht doch noch helfen könnte. Der Starkoch Jaques, der fließend chinesisch spricht, will ihr bei der Suche behilflich sein und erregt damit die Eifersucht von Helenes gemütsverdüstertem Mann. Dann ist noch ein Paar an Bord, das vor vier Jahren hier geheiratet, sich dann getrennt und nun wieder zusammengefunden hat. Wäre da nicht Bordpfarrer Manker, würde Meret und Pauls Ehe die überraschend auftauchende harte Probe wohl kaum überstehen. Und noch einer hat Mühe, eine Prüfung gut zu überstehen: Dr. Schröder, an den sie in Gestalt der Bordfriseurin heran tritt, die dem Schiffsarzt ebenso heftig wie vergeblich schöne Augen macht.