Ex-Polizist und Privatdetektiv Simon Brenner ist völlig ausgebrannt. Um wieder halbwegs zur Ruhe zu kommen, fällt ihm als Rückzugsort nur sein seit Jahren leerstehendes Elternhaus in Graz ein, auch wenn er ungern an seine dortigen Jugendjahre zurückdenkt.

Doch kaum in der alten Heimat angekommen, stolpert der Migräne geplagte Brenner auch schon in den nächsten Fall – der Mord an einen alten Kumpel.

Zunächst kommt Brenner selbst für die Tat in Frage – bis ihn ein Mitarbeiter des Kumpels entlasten kann. Denn der hat eine Frau am Tatort gesehen. Die allerdings kennt Brenner auch. So sieht er sich bald auch noch mit einem düsteren Kapitel seiner Jugendzeit konfrontiert. Das dunkle Geheimnis sollte eigentlich der Vergessenheit anheimfallen ...

Starke Darsteller

Und wieder durfte Josef Hader in die Haut des unkonventionellen wie kauzigen Ermittlers Simon Brenner schlüpfen. Auch wenn die Inszenierung selten über TV-Niveau hinauskommt, überzeugt auch dieser ungewöhnliche Fall vor allem durch die starken Darsteller – neben Hader vor allem Tobias Moretti als ehemaliger Jugendfreund und nun bedrohlicher Gegner Aschenbrenner und Roland Düringer als weiterer Jugendfreund Köck – und das morbide Zeitkolorit.

Erneut wurde nach einer Vorlage von Tobias Haas gedreht. Da der österreichische Schriftsteller bislang acht Romane um Brenner geschrieben hat und dies nun die vierte Verfilmung (nach "Komm, süßer Tod", "Silentium" und "Der Knochenmann") ist, darf man sich auf weitere Kino-Auftritte freuen, auch wenn Hader erste leichte Abnutzungserscheinungen in der Rolle spüren lässt.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Das ewige Leben":