Jungbauer Christoph Hobeditz und sein dominanter Onkel Korbinian (Jörg Hube, Foto mit Monika Baumgartner) stehen vor den Trümmern ihrer Existenz, denn dem Hobeditz-Hof ist die komplette Viehherde verendet. Noch dazu wird ihnen ein Kredit zum Aufbau einer neuen Herde verwehrt und Christoph wird von Liebeskummer geplagt. Hoffnung kommt bei einer Testamentseröffnung auf: Ein Unbekannter vererbt dem Hobeditz-Bauern 53 Millionen Euro, denn Christophs Großvater hatte ihm im Krieg das Leben gerettet und war dabei selbst umgekommen. Das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft: Christoph soll - in Erinnerung an den Großvater - den Brauch des Hobeditzns wieder aufleben lassen. Doch welchen Brauch meint der Unbekannte? Ein großes Rätselraten nimmt seinen Lauf...

Der aus dem bayerischen Wolfratshausen stammende Regisseur Matthias Kiefersauer drehte diese spaßige Provinzposse nach einem eigenen Drehbuch, an dem auch der Schauspieler Alexander Liegl ("Wer früher stirbt, ist länger tot", "Die Rückkehr") mitarbeitete, der hier als Ziegenzüchter zu sehen ist. Hauptdarsteller Jörg Hube hat sich auch als Kabarettist einen Namen gemacht und war unter anderem als Vater der Sophie Scholl (Julia Jentsch) in dem Oscar nominierten Drama "Sophie Scholl - Die letzten Tage" zu sehen.

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