Kuba am Ende des 18. Jahrhunderts: Unter den schwarzen Sklaven der französischen Nachbarinsel Saint-Domingue ist ein Aufstand ausgebrochen. Dem von seinem Gewissen geplagten Großgrundbesitzer widerstreben die brutalen Methoden und die Willkür seines Vorarbeiters. Er möchte sich von den Gewalttaten weißwaschen und die Sklaven die christlichen Tugenden der Aufopferung und der Unterwerfung lehren. Er lädt zwölf von ihnen zu einer Ostertafel ein. Ungeachtet des Versprechens des Gutsbesitzers zwingt der Vorarbeiter die Sklaven, am nächsten Tag, dem Karfreitag, an die Arbeit zu gehen...

Ein atmosphärisch dicht inszeniertes, opulentes Drama um die Auswüchse der Sklavenhaltergesellschaft von Kubas Star-Regisseur Tomás Gutiérrez Alea. Mit subtiler Ironie zeigt Alea die Vereinnahmung der Religion durch die herrschende Klasse, um das Volk - hier die Sklaven - zu unterdrücken.