Sieben Häftlinge flüchten aus einem KZ. Ihre Flucht wird jedoch rasch entdeckt, unter Sirenengeheul machen sich die Wachmannschaften der SA mit Bluthunden an die Verfolgung. Um die anderen Häftlinge abzuschrecken, lässt der KZ-Kommandant Kreuze an sieben gekappte Platanen auf dem Lagergelände nageln: An diesen Kreuzen sollen die wieder eingefangenen Männer enden. Einer der gejagten Männer ist der Mechaniker George Heisler. In einem nahen Dorf, wo er sich versteckt, muss er miterleben, wie einer seiner Gefährten aufgespürt und abgeführt wird. Später sieht er, wie ein anderer Kamerad, auf den Dächern von Mainz in die Enge getrieben, in den Tod springt. Seine frühere Freundin Leni weist ihm die Tür, als er bei ihr Hilfe sucht. Bei anderen dagegen findet er die menschliche Solidarität, die er braucht, um überhaupt eine Überlebenschance zu haben...

"Wir fühlen alle, wie tief und furchtbar die äußeren Mächte in den Menschen hineingreifen können bis in sein Innerstes, aber wir fühlten auch, daß es im Innersten etwas gab, was unangreifbar war und unverletzbar." So endet der Roman von Anna Seghers, der 1942 im mexikanischen Exil erschien. 1944 nahm sich Hollywood-Regisseur Fred Zinnemann des Stoffes an, heraus kam ein beeindruckender Film. Zinnemanns dritter amerikanische Produktion ist eine großartig gespielte, stimmige anti-faschistische Verfilmung des gleichnamigen Romans. Dabei steht die humanistische Botschaft im Vordergrund.