Amerika in der Zeit der Prohibition: Ein Ganoven-Kleeblatt beginnt im New York die Halb- und Unterwelt unter Kontrolle zu bringen. Kaltblütig werden die alten Paten ausgeschaltet. Der Kopf der Viererbande, der sagenhafte Lucky Luciano, lädt zur ersten Zusammenkunft der New Yorker Schwerverbrecher ein und gründet ein Syndikat...

Er gilt als einer der bekanntesten US-Mafiosi überhaupt: Charles "Lucky" Luciano (1896-1962). Schon als Kind erpresste er von Gleichaltrigen Schutzgelder und avancierte in den Dreißigerjahren zum "Boss der Bosse", nachdem er seine mächtigsten Konkurrenten hatte umbringen lassen. Während Francesco Rosi in seinem Mafiafilm "Lucky Luciano" (1973) mit dem unvergessenen Gian Maria Volonté in der Hauptrolle die Zeit nach 1946 wiederaufleben liess, erzählt Regisseur Michael Karbelnikoff von den Anfängen Lucianos und von den Schwierigkeiten, die einmal gewonnene Macht zu erhalten. Allerdings waren nicht alle Kritiker von den schauspielerischen Leistungen überzeugt, denn sowohl Anthony Quinn als auch Christian Slater, der Luciano verkörpert, wurden 1992 mit dem Razzie-Award als schlechteste Darsteller ausgezeichnet.