Charlotte steckt in einem künstlerischen Tief. Die Filmregisseurin will endlich einen richtig politischen Film inszenieren und das triste Leben sozial benachteiligter Frauen zeigen. Beim Casting lernt sie die Hartz-IV-Empfängerin Gloria kennen. Was Charlotte nicht weiß: eigentlich ist Gloria eine nicht sonderlich erfolgreiche Theater-Schauspielerin, die natürlich ihre echten Mitbewerberinnen locker mit einer falschen Lebensgeschichte zu übertrumpfen weiß. Doch Gloria geht es momentan tatsächlich nicht so gut und sie braucht die Rolle unbedingt. Beim Dreh allerdings fliegt die falsche Identität der Idealbesetzung auf ...

Eine böse Komödie über Frauen in der Krise, schlechtes Theater und mediale Unzulänglichkeiten hätte es werden können. Doch das ungelenke Porträt zweier Frauen von zwei Frauen (das Regieduo Ute Schall und Christine Groß) krankt an allen Ecken und enden. Dies ist einmal mehr der Blick von Möchtegern-Künstlern auf die ach so armen Unterprivilegierten. Das ist langweilig und schlecht! Schade, denn er Stoff hätte für eine bissige Satire durchaus gereicht.