David Copperfield wirft einen Blick zurück auf sein Leben: Nach dem Tod seiner Eltern beginnt für ihn ein Martyrium. Sein überaus strenger Stiefvater lässt ihn zunächst im Internat drangsalieren, dann muss David in seiner Fabrik arbeiten. Schließlich gelingt ihm die Flucht zu seiner Tante ...

Regisseur Peter Medak ("Die Krays") wandte sich nach seiner Victor-Hugo-Verfilmung "Der Glöckner von Notre-Dame" erneut einem Klassiker der Weltliteratur zu: Charles Dickens' 1849 erschienenen Bildungsroman "David Copperfield", der bereits mehrfach verfilmt wurde. Allerdings legte Medak anders wie seine Vorgänger den Fokus auf die Liebesgeschichten des Protagonisten, was mit der literarischen Vorlage jedoch nur noch wenig gemein hat. Da war etwa George Cukors Klassiker von David Copperfield um Längen besser.

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