Nachdem unsere Welt von diversen Katastrophen heimgesucht wurde, hat sich eine archaische Gesellschaft etabliert, in der nur die Starken überleben. Einer von ihnen ist der Ex-Knacki und dreifache Speedway-Champion Jensen Ames. Gerade als er sein Leben wieder halbwegs im Griff hat, wird er unschuldig wegen Mordes verhaftet. Ihm bleibt schließlich nur die Wahl im Knast zu verrecken oder beim Death Race teilzunehmen. Klar, dass Ames die Herausforderung annimmt...

Was im überzeichneten "Frankensteins Todesrennen" unter der Regie von Paul Bartel 1975 noch gesellschaftskritische und satirische Züge trug, aber leider billig gemacht war, ist nun unter der Regie von Paul Anderson ("Resident Evil") zu Dumpfbacken-Action verkommen. Die Story erinnert natürlich an den Klassiker "Graf Zaroff - Genie des Bösen" und wurde schon in den unterschiedlichsten Varianten verfilmt. Hier ging es offenbar um eine Version im "Mad Max"-Look. Dabei nutzte der Regisseur leider nicht das komische Potential von Jason Statham wie etwa in "Crank". Er mimt hier lediglich den schlichten Knallhart-Bleifuß. Schade.

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