140 nach Christus strebt das Römische Reich auch in Britannien nach noch mehr Macht. Doch im schottischen Hochland wehren sich die Pikten erfolgreich. Der Hadrianswall soll die kriegerischen Kämpfer abhalten. Da vor 20 Jahren hinter dem Schutzwall eine ganze Legion verschwand, will der Sohn des damaligen Kommandanten die Ehre des Vaters wieder herstellen, indem er den Adler der Legion finden will. Mit dem britischen Sklaven Esca begibt er sich in Feindesland und kann bald tatsächlich den goldenen Adler ausfindig machen ...

Und wieder eines jener pathetischen Historienabenteuer, die alle gleich funktionieren und stets um die Themen Freundschaft, Loyalität, Hass, Verrat und Ehre kreisen. Konnte Regisseur Kevin Macdonald mit "Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht" noch richtig punkten, sieht es diesmal eher trüb aus: eine weitestgehend langweilige Geschichte, ein tumber Hauptdarsteller und viele unlogische Elemente säumen die schlampige Verfilmung von Rosemary Sutcliffs gleichnamigem Erfolgsroman.



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