Weil Arben in seiner albanischen Heimat keinerlei Chance sieht, Geld zu verdienen, um seine heimliche Liebe heiraten zu können, macht er sich auf nach Deutschland. Doch als illegaler Einwanderer merkt er schnell, dass er sich jenseits aller Gesetze befindet. Und als Gesetzloser muss er bald auch jegliche Skrupel über Bord werfen. Doch Arben hat schließlich einen Traum ...

Regisseur und Drehbuchautor Johannes Naber ("Nordwand") inszenierte mit seinem Debüt wieder eines jener Sozialdramen – dieses Mal über das illegale Leben eines Immigranten -, dass die triste Wirklichkeit in Deutschland in ebenso tristen Bildern einfängt. Doch filmisch ist das Ganze – abgesehen von den betörenden Albanien-Bildern - eher Fernsehkost. Da überrascht es schon, dass derlei Tristesse 2011 mit dem Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken ausgezeichnet wurde.



Foto: Zorro