In Lyon steht der junge Frédéric Chapelin-Tourvel (Manuel Blanc, Foto, l., mit Alain Delon), Sohn einer wohlhabenden Familie, vor Gericht. In dem spektakulären Mordprozess ist er angeklagt, seine Eltern ermordet zu haben. Dennoch gelingt es dem berühmten Anwalt Dunand, das Gericht von der Unschuld seines Mandanten zu überzeugen. Nach dem Freispruch deutet Frédéric dem Anwalt dann an, möglicherweise doch schuldig zu sein. Getrieben von der Suche nach der Wahrheit, verabredet sich Dunand mit Frédéric in der Wohnung der Opfer. Es kommt zu einem zermürbenden psychologischen Duell ...

Die Liste ihrer gemeinsamen Filme ist lang, man denke nur an Werke wie "Der Swimmingpool" (1968) oder "Killer stellen sich nicht vor" (1980): Regisseur Jacques Deray und Frankreichs damaliger Kino-Superstar Alain Delon, der oft auch als Produzent oder Drehbuchautor fungierte. So auch in diesem Thriller, der besonders von dem Duell zwischen Delon als Anwalt Dunand und dessen Schützling Frédéric alias Manuel Blanc lebt. Der aus Boulogne-Billancourt stammende Schauspieler ist hier in seiner zweiten Rolle zu bewundern, nachdem er mit "Ich küsse nicht" (1991) sein Kinodebüt gegeben hatte. Deutschen Zuschauern dürfte er darüber hinaus aus Filmen wie "Söldner der Hölle" und "Villa Jasmin" bekannt sein.

Foto: ARD/Degeto