Mit dem Tod des Diktators Stalin wächst auch in der damaligen DDR die Hoffnung auf Veränderungen im Land. In Ost-Berlin nimmt die Unzufriedenheit in der Bevölkerung - allen voran die Bauarbeiter der Stalinallee - stetig zu und es kommt schließlich zu Massenprotesten. Denen folgt eine gewaltsame Niederschlagung, zumal ein Sturz des SED-Regimes droht...

Nach "Tage des Sturms" und "Zwei Tage Hoffnung" ist dies ein weiterer Film, der sich mit dem Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR beschäftigt. Regisseur Hans-Christoph Blumenberg wählte für seinen Beitrag - Heinrich Breloer ("Wehner - die unerzählte Geschichte", "Todesspiel", "Die Manns - Ein Jahrhundertroman") lässt grüßen - die Form des Doku-Dramas. So wechseln sich gespielte Szenen mit Dokumentarmaterial und Zeitzeugenaussagen ab und verdichten sich zu einem fesselnden Bericht über jene Tage. Populärhistoriker Guido Knopp lieferte die Fakten, die Schauspieler setzten sie um.