Dr. Jack MacKee, Chefarzt der chirurgischen Abteilung eines großen amerikanischen Krankenhauses, geht menschlich mit seinen Patienten nicht gerade rücksichtsvoll um. Als er selber an Krebs erkrankt und sich in seiner eigenen Klinik einer anstrengenden Behandlung unterziehen muss, erfährt er, wie deprimierend es für einen Kranken sein kann, wenn er nur als medizinischer Fall abgehandelt wird.

Regisseurin Randa Haines ("Gottes vergessene Kinder") porträtiert in ihrem gefühlsbetonten Drama das Krankenhaus als Gesundheitsfabrik, in der Ärzte ihre Patienten zu "Fällen" degradieren und sie psychisch im Stich lassen. Ähnlich wie Harrison Ford, der in "In Sachen Henry" einen Anwalt spielte, dessen Leben von Geld, Karriere und Zynismus bestimmt wird, erhält auch William Hurt als gefühlskalter Chirurg seine Chance für einen Neubeginn.