Hrdlitschka ist der dritte Liebhaber von Margit, einer erfolgreichen Datentypistin. Nach zwei gescheiterten Ehen und einer lesbischen Beziehung versucht sie noch einmal, den richtigen Vater für ihre zwei Kinder zu finden.

Regisseur Egon Günther leistete mit diesem humorvollen aber auch kritischen Film zu DDR-Zeiten einen Beitrag zur Situation der Frau und zur Notwendigkeit der Emanzipation. Der damalige Realitätsbezug der Geschichte ist auch heute noch nicht verlorengegangen - denkt man an die Vielzahl von alleinstehenden und arbeitenden Mütter, die tagtäglich mit den Problemen einer Alleinerziehenden kämpfen müssen. Neben diesem Aspekt erzählt Günther auch die Geschichte einer Bauarbeiterbrigade, die eine Prämie ablehnt, darauf folgt eine Episode über einen engagierten Bildhauer, der sich mit einem selbstgestellten Auftrag quält, und einem Wissenschaftler, der vollkommen in seiner Mission aufgeht. Sie alle gemeinsam haben eines gemeinsam: Sie alle streben nach gesellschaftlichem Fortschritt und Selbstverwirklichung.