Im wilden Wald eines Königreiches haust der geheimnisvolle Naturgeist Eisenhans und verbreitet Angst und Schrecken. Da erscheint ein Schwarzer Ritter am Königshof. Er fängt den Eisenhans und lässt ihn in den Kerker werfen. Doch der König verweigert dem Ritter den Lohn, weshalb dieser die feine Gesellschaft beraubt und verschwindet. In der Nacht lässt der achtjährige Prinz Johannes den Eingesperrten frei und wird von ihm in den Wald mitgenommen. Als es dem Jungen einige Zeit später nicht gelingt, den Goldbrunnen von Eisenhans zu bewachen, schickt ihn der wilde Geist weg. In einem fremden Königreich findet Johannes eine Arbeit am Hof. Zum jungen Mann herangewachsen, verliebt er sich in die schöne Prinzessin und sie sich in ihn. Jetzt stellt sich die Frage, wie ein gefallener, mittelloser Prinz zum standesgemäßen Bräutigam werden könnte ...

Frei nach den Brüdern Grimm: Die Coming-of-Age-Geschichte "Der Eisenhans" ist die siebte ZDF-Neuverfilmung eines Märchens. Der Kinder- und Jugendbuchautor Rudolf Herfurtner ("Tims wundersame Sternenreise") schrieb das Drehbuch, gefilmt wurde im Sommer 2011 auf Burg Finstergrün im Salzburger Land und auf Burg Rapottenstein in Niederösterreich. Neben den Nachwuchskräften Laurence Rupp ("Das Jüngste Gericht") und Paula Schramm ("Französisch für Anfänger", "Sklaven und Herren") als Prinz und Prinzessin toben sich die Stars Michael Mendl und André Hennicke als Eisenhans und Schwarzer Ritter mal so richtig aus. Wie man es bereits aus den anderen Verfilmungen kennt, tragen auch bei "Der Eisenhans" Kulisse und Kostüm-Auswahl erheblich zum Gesamteindruck bei. In dieser Adaption unterstreicht der Rahmen das Geschehen besonders anschaulich: Die düstere Atmosphäre im Wald beispielsweise kann als Symbol für die ungewisse Zukunft des heimatlosen jungen Prinzen interpretiert werden.

Foto: ZDF/Petro Domenigg