Spanien im 18. Jahrhundert: Der junge Leon Corledo ist der Sohn einer Magd, die einst in einem Kerker von einem Bettler vergewaltigt wurde. Das eine Mutter bei der Geburt starb, wuchs er bei dem gutmütigen Arzt Don Corledo auf, der ihn an Sohnes statt annahm. Noch ahnt Leon nicht, dass er sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandelt. Schon bald nimmt das Unglück seinen Lauf ...

Werwölfe regen die Fantasie der Menschen an. Der Volksglaube von dem Mann, der sich in Vollmondnächten zu einem Menschen reißenden, blutrünstigen Wolf verwandelt, ist bereits seit dem Mittelalter belegt. Schon lange nutzt besonders das Kino diese Schauergeschichten, man denke nur an "Der Werwolf von London" (1935, Stuart Walker), Lon Chaney jr. in "Wolf Man" (1941, Regie: George Waggner), David Naughton in "American Werewolf", Michael J. Fox in der Komödie "Teen Wolf" (1985) und David Hemmings in "Werwolf" (1987). 1960 nahm sich Horror-Spezialist Terence Fisher für die legendären Hammer-Studios der Legende an und konstruierte eine klassische wie grelle Werwolf-Saga, in der Oliver Reed in der Rolle des befallenen Leon überzeugt. Der Klassiker des Genres, der vielfach geschnitten und abgedunkelt wurde, blieb der einzige Werwolf-Film der Hammer-Studios.

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