Die Geschichte des missgestalten Quasimodo, der im 15. Jahrhundert sein ganzes Leben im Glockenturm der Pariser Kirche Notre Dame verbrachte und sich bei seinem ersten Ausflug ins lebhafte Großstadttreiben in die schöne Zigeunerin Esmeralda (Salma Hayek, Foto) verliebt. Als der finstere Dom Frollo der Schönen als vermeintliche Hexe nachstellt, versucht Quasimodo, seine heimlich Verehrte aus den Fängen des Bîsen zu befreien ...

Die Geschichte nach dem Roman von Victor Hugo faszinierte seit Anbeginn des Kinos immer wieder Filmemacher und Schauspieler und brachte etliche Varianten mit sich, etwa die erste Stummfilmversion von Der Glöckner von Notre Dame mit Lon Chaney oder die Der Glöckner von Notre-Dame mit Gina Lollobrigida. Grundsätzlich stellt sich allerdings die Frage, warum man nach dem brillant besetzten Klassiker von 1939 (mit Charles Laughton und Maureen O'Hara) sich überhaupt noch des Stoffes um den buckligen Glöckner annimmt. Doch schon nach wenigen Minuten wird klar, dass hier mit Peter Medaks Neuverfilmung ein weiteres Meisterwerk gelungen ist: düstere, stimmungsvolle Bilder, ein begnadeter Patinkin als Quasimodo, ein überaus fieser Harris als Frollo und eine unschlagbare Hayek als schöne Esmeralda.

Foto: ARD/Degeto