Peter Heiland, Anfang 30, alleinstehend, Kommissar, ist erst vor kurzem aus der schwäbischen Provinz nach Berlin gekommen. Gleich in seinem ersten Fall wird er mit einer unheimlichen Mordserie in der Hauptstadt konfrontiert. Mord in Serie, ein Phänomen, das man bisher eher aus den USA kannte, fordert die Truppe um Kriminalrat Ron Wischnewski heraus. Der Heckenschütze, der bereits vier Morde begangen hat, schlägt erneut zu und erschießt scheinbar willkürlich einen jungen Mann, als der nachts aus einem Bus steigt. Die Jagd nach dem Killer bekommt eine dramatische Dringlichkeitsstufe. Als Heiland doch eine Gemeinsamkeit bei den Opfern entdeckt, ist er sich bald sicher, dass die Lösung des Falles in seiner schwäbischen Heimat zu finden ist...

TV-Routinier Manfred Stelzer ("Tatort - Krumme Hunde", "Tote leben länger") drehte nach der Vorlage von Krimi-Spezialist Felix Huby (über 30 "Tatort"-Folgen) eine packende Geschichte um persönliche Rache. Überaus witzige Akzente an der Seite des überzeugenden Fabia Busch setzt hier Alexander Scheer als Vagabund Manuel. Autor Huby, gebürtig eigentlich Eberhard Hungerbühler, begann seine Drehbuchkarriere 1976 mit Krimis und Thrillern. Zuvor hatte er als Korrespondent für das Nachrichtenmagain "Spiegel" gearbeitet.