Eric, der ehemalige Besitzer eines eleganten Bordells, will mit zwei Kumpanen zu Geld kommen, wenn auch nur zu Falschgeld. Für dieses Vorhaben holen sie aus Südamerika einen Fachmann zu Hilfe, den ehemaligen "Chef", der seit 15 Jahren das geruhsame Leben eines wohlhabenden Grundbesitzers führt und zum Spaß Pferde züchtet. Mit Souveränität und vollendeten Gentleman-Manieren weiß er in Paris die Polizei zu bluffen, den Druck bestens gefälschter Banknoten vorzubereiten und die übrige Bande in Schach zu halten. Als die Noten schließlich gedruckt sind, weiß er die Ganoven so geschickt hinters Licht zu führen, dass sie zunächst nicht merken, dass sie betrogene Betrüger sind.

Gilles Grangier gelang eine amüsante Gaunerkomödie, die durch gut aufgelegte Darsteller und feinsinnige Ironie überzeugt. Der französisch-italienische Spielfilm zeigt den in diesem Genre besonders versierten Jean Gabin als Bandenchef. Zusammen mit Bernard Blier und Martine Carol brennt der verstorbene Star des französischen Kinos bis zum überraschenden Schluss ein wahres Feuerwerk frech-fröhlicher Pointen ab.