Ein alter Straßenkünstler verdient in China seinen Lebensunterhalt mit der hohen Kunst des "Maskenfächerns". Laut Tradition kann diese Kunst nur an Söhne vererbt werden. Der kinderlose Mann nimmt einen kleinen Jungen zu sich. Als sich herausstellt, dass dieser in Wahrheit ein Mädchen ist, verstößt der Alte das Kind. Doch die Kleine will um jeden Preis bei ihrem 'Großvater' bleiben ...

Wu Tian-Ming erzählt in seinem vielfach preisgekrönten, poetischen Meisterwerk eine Geschichte vom Sieg der Liebe über die Tradition. In atmosphärisch dichten wie spektakulären Bildern und in prächtiger Ausstattung lässt Tian-Ming hier das China der Dreißigerjahre noch einmal aufleben. Wunderbar: die schauspielerischen Leistungen von Zhou Renying als Mädchen und Chu Yuk als König der Masken.

Foto: arte F