Als in den 60er-Jahren in Zürich die Hochhaussiedlung im Lochergut gebaut wurde, erregte dieses Bauwerk die Gemüter auch außerhalb der Großstadt: Es handelte sich damals um das höchste Haus in der Schweiz, und ebenerdig baute man eine Ladenstraße. Noch heute wohnen und arbeiten hunderte von Leuten aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten in diesem Gebäudekomplex. Der Schriftsteller Max Frisch war damals einer der ersten, der sich in den obersten Etagen eingemietet hatte. Heute haben die Menschen einiges zu erzählen: von früher und über die Zukunft. Das Lochergut ist mit einem Mikrokosmos in einem gesellschaftlichen Kontext vergleichbar.