Herr Kopfrkingl lebt in einer makellosen Kleinbürgeridylle. Ebenso wie seine Familie liebt Herr Kopfrkingl seinen Beruf als Angestellter in einem Krematorium. Kurz vor dem Einmarsch der Deutschen in die Tschechoslowakei trifft er Walter Reinke, einen alten Kriegskameraden, und plötzlich wird ihm bewusst, dass er deutscher Abstammung und damit rechtmäßiges Mitglied der neuen Herrenrasse ist - beste Voraussetzungen, um die Karriereleiter zu erklimmen. Dann erfährt er, dass seine Schwiegermutter eine Jüdin war. Kurzerhand werden Ehefrau und Kinder ermordet, denn sie könnten der Karriere entschieden den Weg versperren...

Diese makabre, hemmungslos aggressive Satire von Juraj Herz über einen miesen Emporkömmling und Opportunisten schlug seinerzeit hohe Wellen. Viele Zensoren fanden den Film einfach zu widerlich. Doch schaut man sich in der Historie um, erkennt man schon nach kurzer Zeit, dass es Leute, die derlei Verbrechen begangen haben, tatsächlich gegeben hat.