"Der Serienmörder Horst David" – mit diesem Untertitel wird klar, worum es in diesem Doku-Drama geht. Dokumentarfilmer Walter Harrich ("Für mich soll's rote Rosen regnen", "Die Oetker-Entführung", "Der Contergan-Skandal") spürte mit seiner Frau, der Drehbuchautorin Danuta Harrich-Zandberg, dem Leben des geständigen Frauenmörders Horst David nach.

Der nach außen eher unauffällige, hilfsbereite Mann, der 21 Jahre als Maler arbeitete, verheiratet war und zwei Kinder groß zog, erdrosselte seit Mitte der Siebzigerjahre mindestens sieben Frauen. Schauspieler Ulrich Tukur schlüpfte in die Rolle des Täters, der erst 1994 gefasst und dingfest gemacht werden konnte. Josef Wilfing, Leiter der Münchner Mordkommission erzählt, wie es dazu kam.