Lord John Morgan lernt die Welt der Indianer auf ungewöhnliche Weise kennen und schließlich schätzen. 1821 war der Aristokrat auf einer Jagdexpedition im Sioux-Gebiet vom Stamm der Yellow Hands gefangen genommen und zum Sklaven gemacht worden. Seine Herren, die ihm den Namen "Pferd" gaben, entlassen ihn in die Freiheit, als er außergewöhnliche Tapferkeit beweist. Doch 1830 zieht es ihn wieder in die Prärie zurück...

Regisseur Irvin Kershner ("Das Imperium schlägt zurück") knüpfte mit diesem aktionreichen Western an Elliot Silversteins internationalen Erfolg "Der Mann, den sie Pferd nannten" (1969) an. Wieder spielt Richard Harris den englischen Aristokraten, der auf abenteuerliche Weise Zugang zu einer fremden Kultur findet und dabei auch dem Zuschauer indianisches Denken, Fühlen und die Rituale einer vielverkannten Stammeskultur näherbringt. Die Meinungen über den Film gehen allerdings mal wieder auseinander: Für Joe Hembus, den Autor des bekannten Western-Lexikons, ist dieser Film "noch prätentiöser und in seiner Wirkung noch unbefriedigender" als der erste Teil.

Foto: United Artists