Zum Wesen der Liebe (wie des Lebens) gehört das Ende. Was aber tun, wenn das Glück einfach kein Ende nehmen will? Antoine und Mathilde leben in einem Zustand dauerhafter Glückseligkeit. Sie ist Friseuse, er ist froh, dass er sie hat. Mehr hat er nicht zu tun. Als Mathilde der Seligkeit ein Ende setzt, weigert sich Antoine zu merken, wie ihm geschieht.

Regisseur Patrice Leconte ("Die Verlobung des Monsieur Hire", "Ridicule") schrieb das Drehbuch zu diesem Film nach eigenen Kindheitserinnerungen. "Als ich 12 oder 13 war", erzählt er, "war unser Friseur eine Frau. Sie duftete immer sehr gut, und ich stellte mir vor, dass der Mann, der mit ihr zusammenlebte, der glücklichste Mann der Welt sein müsste." Hauptdarsteller Jean Rochefort gehört in Frankreich seit Jahrzehnten zur allerersten Garnitur: ein zuweilen umwerfender Komiker, gleichwohl oft auch von einem Hauch Tragik umweht. Er spielte in Bertrand Taverniers "Das Fest kann beginnen", in de Brocas "Edouard, der Herzensbrecher" und auch in Robert Altmans "Prêt-à-Porter".

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