Der amerikanische Arzt Ben McKenna macht mit seiner Frau Jo und seinem siebenjährigen Sohn Hank Ferien in Marrakesch. Zufällig wird das Paar Zeuge, als ein französischer Geheimagent erstochen wird. Sterbend berichtet er Ben von einem geplanten Attentat, bei dem in London ein ausländischer Premierminister abserviert werden soll. Ben will zur Polizei, doch die Verschwörer entführen seinen Sohn nach London. Ben versucht nun auf eigene Faust, die Sache aufzudecken ...

Alfred Hitchcock drehte diesen Film gleich zweimal, Der Mann, der zuviel wusste und 1956. Gab man früher der alten Fassung den Vorzug, so hat man heute auch das Remake schätzen gelernt. Vor allem der gekonnte Einsatz der Musik sichert dem Film zwei große Pluspunkte. Für die große Konzertszene komponierte Bernard Herrmann, einer der besten Filmkomponisten aller Zeiten, eine spannende Musik, deren Höhepunkt in einem einzigen Beckenschlag liegt. Dieser Schlag aber soll den Verschwörern als akustische Tarnung für einen Todesschuss dienen. Hitchcock lässt nun die Kamera über die Partitur gleiten, zeigt, wie der Schlagzeuger sich langsam auf seinen großen Auftritt vorbereitet und schürt so auf geniale Weise die Spannung. Herrmann ist in dieser Szene als Dirigent zu sehen. Einen Oscar gab es für den von Doris Day bis zum Abwinken geträllerten Ohrwurm "Que sera, sera - Whatever Will Be".

Foto: UIP