Einst war der 60-jährige Paul Hinrichs ein angesehener Tauchinspektor, doch inzwischen ist er arbeitslos und bemüht sich vergeblich um eine neue Anstellung. Da er jedoch noch seine beiden Kinder versorgen muss, fälscht er kurzerhand seine Papiere und macht sich jünger als er ist. Tatsächlich erhält Hinrichs wieder einen Job, doch schon bald merkt er, dass er den Anforderungen seines Berufs eigentlich nicht mehr gewachsen ist ...

1957 veröffentlichte der Journalist und später vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Siegfried Lenz seinen Roman "Der Mann im Strom", den Regisseur Eugen York schon ein Jahr später mit Hans Albers in einer seiner letzten Rollen verfilmte. York, der mit Albers zuvor schon die beiden Kriminalfilme "Das Herz von St. Pauli" und "Der Greifer" abgedreht hatte, setzte hier ganz auf das Spiel des blonden Hans, der seinerzeit schon ein etwas älterer Herr war, den Familienvater Hinrichs aber dennoch sehr kraftvoll gab. 48 Jahre später schlüpfte übrigens der vom Hamburger Kiez stammende Jan Fedder in Der Mann im Strom ebenfalls in die Rolle des alternden Tauchers.

Foto: Eurovideo