Paul Finney ist Sonderagent des Geheimdienstes Ihrer Majestät und gilt als Meister der Verkleidungskunst. Er wird beauftragt, den Transport eines Milliarden-Dollar-Kredits für einen afrikanischen Staatenbund zu überwachen. Doch dann gelingt es einer internationalen Gangster-Organisation, das Geld zu rauben. Zu den Verbrechern gehört auch Kobras, unterstützt wird dieser von seiner Gespielin Birgit und dem Schläger Santos. Mit Hilfe der FBI-Agentin Helen findet Finney heraus, dass eine fernöstliche Macht in Afrika mit dem gestohlenen Geld eine Atomrakete bauen lässt. Und schon befinden sich Helen und Finney in höchster Lebensgefahr ...

Nach den großen Erfolgen der "James Bond 007 - Jagt Dr. No"-Filme mit Sean Connery entstanden in der Folgezeit eine ganze Reihe thematisch ähnlich gelagerter Werke. So auch diese Agentenparodie des italienischen Regisseurs Alberto De Martino ("Django - Nur der Colt war sein Freund"). Der setzte in "Der Mann mit den 100 Masken" (ganz so viele sind es dann doch nicht) auf seinen charismatischen Hauptdarsteller Paul Hubschmied ("Scampolo", "Der Tiger von Eschnapur", "Das indische Grabmal"), der in "Fantomas"-Manier mit den Schurken aufräumt. An seiner Seite: die schöne Karin Dor, die im Jahr darauf als Bond-Girl in "James Bond 007 - Man lebt nur zweimal" zu sehen war.

Foto: Das Vierte