Der sittenstrenge Staatsanwalt von Treskow trinkt einen über den Durst. Übermütig erklimmt er das Denkmal des Landesherrn, streift diesem einen Maulkorb über und vergisst die Angelegenheit. Doch die Empörung in der Bevölkerung ist groß. Natürlich soll nun von Treskow den Übeltäter finden ...

Der große Nachkriegs-Regisseur Wolfgang Staudte drehte 1958 eines gelungenes Remake des Spoerl-Klassikers von Erich Engel aus dem Jahre 1938. O.E. Hasse überzeugt hier als recht vergesslicher Staatsanwalt, als seine Frau ist die aus Wien stammende Schauspielerin Hertha Feiler, die langjährige Ehefrau von Heinz Rühmann zu sehen, die 1970 im Alter von nur 54 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Der deutsche Schriftsteller Heinrich Spoerl (1887-1955) wurde besonders mit seiner 1933 erstmals erschienenen Roman "Die Feuerzangenbowle: eine Lausbüberei in der Kleinstadt" bekannt, die zweimal mit Heinz Rühmann (1934 unter dem Titel "So ein Flegel" und Die Feuerzangenbowle) verfilmt wurde. 1970 folgte eine weitere Kino-Adaption mit Walter Giller und Theo Lingen unter der Regie von Helmut Käutner.

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