Spanien im 17. Jahrhundert: Der kleine Ambrosio wird von Kapuzinermönchen großgezogen, nachdem er ausgesetzt wurde. Erwachsen wird er selbst Ordensbruder und zieht mit charismatischen Reden die Menschen in seinen Bann. Von seiner Tugend überzeugt, fühlt sich Ambrosio sicher vor jeglicher Sünde. Doch er wird vom Teufel persönlich in Versuchung geführt ...

Regisseur und Drehbuchautor Dominik Moll nahm sich nach seiner erfolgreichen Komödie "Harry meint es gut mit dir" und dem gelungenen Drama "Lemming" 2011 des 1796 erstmals erschienenen Schauerromans "Der Mönch" an, der zunächst anonym veröffentlicht wurde, seinem Verfasser, dem britischen Schriftsteller und Bühnenautor Matthew Gregory Lewis (1775-1818), allerdings später Blasphemie- und Obszönitätsvorwürfe einbrachte. Vor der beeindruckenden Kulisse im französischen Languedoc Roussillon in Szene gesetzt, gefällt die opulente Inszenierung, die mit namhaften Darstellern auftrumpft. Allerdings sind derartige Geschichten seit [pean_jacques_annaud: Jean-Jacques Annaud]s Umberto-Eco-Verfilmung "Der Name der Rose" nichts Neues mehr, zumal Moll dem Genre keine neuen Aspekte abgewinnen konnte.

Foto: Ascot Elite Home Entertainment