Einst schwamm Mechas Familie im Geld, jetzt bleibt ihr nur noch eins: die Langeweile am Swimming Pool ihres verfallenen Landguts mit Unmengen Alkohol ertränken. Auch Cousine Tali samt Mann und vier Kinder gesellen sich zur der illustren Pool-Gesellschaft, die ständig nur vergangenen Tagen nachweint. Als sich Mucha im Alkoholtran mit einem Glas schwer verletzt, interessiert sich kaum jemand der Betrunkenen dafür.Doch damit nimmt ein nicht enden wollendes Chaos erst seinen Anfang...

"Der Sumpf" - so die Überzetzung des Titels - steht nicht nur für die argentinischen Landschaft, in der die Geschichte spielt, sondern auch für die Lebensweise der Protagonisten. Ziel- und hoffnungslods taumeln die Gestalten durch den Alkoholdunst ihres scheinbar sinnlosen Lebens, torkeln von einem Missgeschick ins nächste. Dabei folgt die atmosphärisch beängstigende Geschichte keiner dramatischen Linie und die Regisseurin Lucrecia Martel macht in ihrem Debüt den Zuschauer zum stillen Beobachter der seltsamen Party und des kuriosen Falmilienlebens.