Eigentlich könnte die hübsche Isabel nicht glücklicher sein, wäre da nicht der Familienfluch, der offenbar jede erste Heirat zum Scheitern verurteilt. So kommt die erfolgreiche junge Frau auf einen absonderlichen Plan: Damit die Ehe mit ihrem langjährigen Freund Pierre auch wirklich hält, will sie den Erstbesten auflesen, ihn verführen, ehelichen, sich schnell von ihm scheiden lassen, um dann schließlich Pierre zu heiraten. Ihr Wahl für das Heiratsopfer fällt ausgerechnet auf etwas vertrottelt wirkenden Jean-Yves. Er fällt auf die Verführungskünste der Schönen auch prompt rein und unternimmt als Redakteur eines Reiseführerverlages mit Isabel eine ausgedehnte Reise vom Kilimandscharo bis nach Moskau. Dabei macht es sich Isabel zur Aufgabe, den liebenswerten Mann in jeder Hinsicht das Leben schwer zu machen – und lernt ihr Opfer mehr und mehr zu schätzen ...

Zugegeben: die Grundidee hat durchaus ihren komödiantischen Reiz, Diane Kruger versucht, das Biest gekonnt zu spielen und Dany Boon ist perfekt in der Rolle des herzensguten Trottels. Doch viele Szenen sind maßlos überzogen und lassen zudem gutes Timing vermissen. Auch wenn das Ende eigentlich schon nach wenigen Minuten vorhersehbar ist, hätte man große Teile der Geschichte durchaus subtiler erzählen können. Was bleibt: sympathische Darsteller in einer Beziehungskomödie auf Schenkelklopf-Basis.



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