In einer Transvestiten-Bar Barcelonas wird der berühmte Dirigent Luis Doria nach einem Konzert unverhofft mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Erinnerungen werden wach, doch dahinter verbergen sich auch uneingestandene Wahrheiten, an denen einst eine alte Freundschaft zerbrach.

Ein mitreißendes, in drei Abschnitten rückwärts sich aufschließendes Porträt zweier Künstler-Persönlichkeiten, das zugleich mehr als ein halbes Jahrhundert spanischer Geschichte darstellt und auf viele miteinander verflochtene Themen anspielt: Das Künstlerleben und seine sozialen Beziehungen, die Geschichte und ihre individuellen Schicksale sowie die Bedeutung von Moral für Erfolg oder Misserfolg. Der eine Pianist hat sich nach früherer Sympathie für die Linke mit dem Francistischen System arrangiert, der andere, der gegen die Faschisten kämpfte, jahrelang im Gefängnis gesessen und fristet nun im Alter ein unscheinbares Dasein als Barpianist.