Alexander Beck lebt in Frankfurt am Main und ist Architekt. Für sein Projekt, die Modernisierung von Thüringer Plattenbauten, wurde er mit einem Preis ausgezeichnet und ist nunmehr für die Realisierung zuständig. Alexander macht sich auf den Weg dorthin und reist nicht nur in die ostdeutsche Provinz, sondern gleichzeitig in die eigene Vergangenheit. Denn Alex ist genau in dieser 'Platte' aufgewachsen. Dort trifft er auch auf seine Jugendliebe Nicole. Mit ihr und ihrem unangepassten Bruder Michael hat er seine Jugend verbracht - bis ein Bruch durch die Freundschaft ging und diese tragisch endete ...

Elke Hauck erzählt die Geschichte einer Generation, die in der ehemaligen DDR unter den Bedingungen des dortigen Kommunismus aufgewachsen ist. Einige haben ihre alte Heimat nie verlassen, andere sind aufgebrochen, um neue Wege zu gehen. Doch seine Herkunft kann niemand verleugnen. Darum geht es in dem Film: Sehnsucht und Verantwortung. Die Idee, die Verdrängung des DDR-Regimes zu thematisieren, ist duchaus gut - allerdings zieht sich die Handlung zäh wie Kaugummi. Trotz der Geschehnisse rund um Liebe, Leben und Leiden (dargestellt durch Rückblenden in die Jugendzeit der ehemaligen FDJler), bleibt es bei einem monotonen Kinoereignis.



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