Ein Meisterdieb aus der Londoner Halbwelt schafft es nach seinen Beutezügen immer wieder, die Polizei zu narren, indem er zur Tarnung eine Doppelexistenz als verkrüppelter Leiter einer Sozial-Mission führt. Als sein Gegenspieler ihm die Frau ausspannen will, nutzt er diese Doppelexistenz, um die beiden gegeneinander auszuspielen.

"Der Rabe von London" ist ein stummer Kriminalfilm von Tod Browning, der später durch den Skandalfilm "Freaks" und den Grusel-Meisterwerken "Dracula" und "Das Zeichen des Vampirs" (1931 bzw. 1935, beide mit Bela Lugosi) auf sich aufmerksam machte. Browning ist mit Sicherheit einer der besten Horrorfilm-Regisseure des frühen Hollywood. Sein Aufstieg war jedoch mit dem Namen eines Schauspielers verknüpft: Lon Chaney (1883-1930), der Mann mit den tausend Gesichtern, der auch hier die Hauptrolle übernahm.