Der amerikanische Abenteurer Fred folgt der schönen Kaufmannstochter Suzanne mit einer Karawane durch die Sahara nach Zagora. Unterwegs durch einen Sandsturm von den anderen getrennt, entdeckt er eine Oase, die von den Tuaregs bewohnt wird und den legendären Schatz der Suleika beherbergt. Als er später den Schatz rauben will und dabei angeschossen wird, rettet ihm das Beduinenmädchen Maleika das Leben.

Regisseur Edmond Agabra drehte diesen belanglosen Abenteuerstreifen an Originalschauplätzen in der Sahara. Als der Vertrag zu diesem Wüstenfilm unterschrieben wurde, konnte Lex Barker, der spätere Star vieler Karl-May-Verfilungen, nicht wissen, dass er in dieser Zeit Vater werden sollte. So verliefen die Dreharbeiten zwar in beschaulicher und freundlicher Atmosphäre, doch je näher der Geburtstermin rückte, desto nervöser wurde der Star. Als es endlich soweit war, setzte er Himmel und Hölle in Bewegung, um über Casablanca nach Rom zu gelangen. Er schaffte es rechtzeitig zur Geburt seines Sohnes Christopher. Dessen Mutter war Irene Labhart, die vierte Ehefrau Barkers, die ein Jahr später an Leukämie starb.

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