Was ist der Sinn des Lebens? Nichts Geringeres als die Antwort auf diese Frage verspricht ein Flyer, den der arbeitslose Dave eines Tages in seinem Briefkasten findet und der ihn zum Kauf eines Selbsthilfe-Ratgeber für 9,99 $ bewegt. Mit seinen 28 Jahren wohnt er noch bei seinem Vater, der durch das Versagen seines Sohnes und seinen eigenen monotonen Bürojob deprimiert ist. Dave beginnt seinen Vater mit Hilfe des sinngebenden Buches zu therapieren. Lenny, sein Bruder, lenkt sich mit seiner neuen Liebe Tanita ab. Derweil begegnet Albert, der alte Nachbar, einem vermeintlichen Engel, und das Paar Ron und Michelle sucht gemeinsamen den Sinn in seiner Beziehung. Aber wer wird am Ende den wahren Sinn des Lebens finden?

Nach dem zusammen mit dem israelischen Kultautor Etgar Keret ("Jellyfish - Vom Meer getragen") verfassten Drehbuch setzte die israelische Regisseurin Tatia Rosenthal dieses tragikomische Stop-Motion-Werk in Szene. Rosenthal schildert in ihrem Langfilmdebüt eindrucksvoll das Leben ganz normaler Städter auf der Suche nach Erfüllung und Glück und orientierte sich dabei an Werken wie "Short Cuts" und "Magnolia".

Foto: ZDF/Rachel Dunn