L.A. Times-Kolumnist Steve Lopez befindet sich gerade in einer Krise, da trifft er in den Straßen der Stadt auf den Obdachlosen Nathaniel Anthony Ayers, der einer Geige mit nur zwei Saiten faszinierende Klänge entlockt. Steve recherchiert, dass Ayers einst ein viel versprechendes Musiktalent war, aber sein Cello-Studium abbrach. Mit viel Geduld versucht Steve nun, den Musiker in dem schizophren Gefallenen wieder zu wecken. Der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft ...

Es ist schon erstaunlich, dass man bei einem Film, bei dem die Hauptrolle eigentlich die Musik spielt, eine derart geballte Ladung an völligem Desinteresse an der Musik bietet. Jeder, der nun ansatzweise mit Musik in Berührung gekommen ist, weiß etwa, dass ein Saiteninstrument (zumindest nach einem Transport) nicht sofort spielen kann, dass es erst gestimmt werden muss. Wie soll man die weitere Handlung glauben (auch wenn sie auf wahren Begebenheiten beruht), wenn diese einfache Prämisse ignoriert wird und im weiteren Verlauf weitere derartige Holprigkeiten auftreten. Bei dieser Anhäufung von Peinlichkeiten nützen leider auch die guten Darsteller nichts. Reine Zeitverschwendung!

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