Hauptmann Brittles ist ein wahrer Haudegen in der Kavallerie. Obwohl er kurz vor seiner Pensionierung steht, begleitet er Frau und Tochter eines Majors zu einer Postkutschenstation durch Indianer-Gebiet. Am Ziel angekommen, müssen sie feststellen, dass die Station von Indianern verwüstet und niedergebrannt worden ist. Brittles junger Nachfolger will Rache an den Indianern üben, doch Brittles ist für eine friedliche Lösung ...

Brillantes, weil durchdachtes Porträt eines Kavallerieoffiziers, der um 1880 seine wohlverdiente Pensionierung nicht annimmt, da er infolge seiner Erfahrung und wegen der Aufrechterhaltung des Friedens zwischen Weißen und Indianern sein brisantes Amt nicht ohne weiteres einem anderen überlassen will. Das Ganze ist grandios in Darstellung und Fotografie - die Bildern erinnern bewusst an den Westernmaler Frederic Remington - und spart nicht mit einigen witzigen Einlagen. Dies ist der zweite Film der so genannten "Kavallerie-Trilogie" (nach "Bis zum letzten Mann" und vor "Rio Grande"), der aufzeigt, dass der Indianerkrieg kein "richtiger" Krieg ist und dass auch friedliche Konfliktlösungen gefunden werden können.

Foto: ARD/Degeto