Schon mit 14 träumt der Farmersohn Roy Hobbs davon, der beste Baseballspieler der Welt zu werden. Aus dem Holz einer Eiche, die ein Blitz gespalten hat, schnitzt er sich den Baseballschläger, der ihn zum Erfolg führen soll. Jahre später scheint es soweit zu sein: Der Talentsucher Sam Simpson holt den 20-jährigen Roy nach Chicago. Doch dann lernt er die ebenso attraktive wie mysteriöse Harriet Bird kennen. In ihrem Hotelzimmer schießt sie ihn nieder und begeht anschließend Selbstmord. 15 Jahre lang verschwindet Roy Hobbs in der Versenkung. Dann macht er einen zweiten Anlauf: Die berühmten, aber heruntergekommenen "New York Knights" nehmen den Oldtimer eher widerwillig auf ...

Vier Oscar-Nominierungen gab es für das Dreißigerjahre-Baseball-Epos des damals noch wenig bekannten Regisseurs Barry Levinson ("Rain Man"): für die Ausstattung, für Glenn Close als beste Nebendarstellerin, Caleb Deschanel an der Kamera und Randy Newman für die Musik. Gleichzeitig bedeutete "Der Unbeugsame" nach vierjähriger Leinwand-Abstinenz das Comeback für Hauptdarsteller Robert Redford, der in den Fünfzgerjahren selbst mit einem Baseball-Stipendium an der Universtität von Colorado studiert hatte. Die Story von Roy Hobbs' märchenhafter Lebensgeschichte basiert auf einem populären Roman von Bernard Malamud aus dem Jahr 1952.

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