Filmproduzent Grégoire Canvel lebt auf der Überholspur. Seine Frau liebt ihn ebenso wie seine drei Kinder und sein Job macht ihm enormen Spaß. Doch dann übernimmt er sich, geht zu viele Risiken ein und verschuldet sich. Das Leben wird zunehmender stressiger und Grégoire bricht tot zusammen. Nun hat die Witwe große Not, alles zusammen zuhalten ...

Mit fast zwei Stunden ist dieses tragische Werk eindeutig zu lang geworden. Zu Beginn plätschert die Geschichte ohne viel Dramatik dahin, beschreibt ellenlang das Alltagsleben des Produzenten zwischen Arbeit und Familie, birgt keinerlei spannende Höhepunkte. Erst durch den Tod des Protagonisten kommt etwas Fahrt in die Geschichte, die sich frei an dem realen Fall des Produzenten und Schauspielers Humbert Balsan ("Lancelot, Ritter der Königin", "Der Loulou", "Wenn die Flut kommt") orientiert, der 2005 Selbstmord beging. Aber wirklich packend ist sie nie.



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