Tod in Venedig: Als der amerikanische Kunstexperte Donovan nach Venedig geschickt wird, um die Echtheit einiger Meisterwerke zu überprüfen, ahnt er nicht, welche Leidenschaft zur Kunst ihn in der Lagunenstadt erwartet. Bei seinen Untersuchungen stößt er auf ein tödliches Geflecht aus Macht und Gier, hinter dem sich nicht nur ein Fälscher genialen Ausmaßes verbirgt, sondern auch eine geheimnisvolle Frau, die vor nichts zurückschreckt ...

Die morbide Lagunenstadt Venedig ist als Filmkulisse äußert beliebt, man denke nur an das oben bereits erwähnte Visconti-Meisterwerk "Tod in Venedig", an Nicolas Roegs Klassiker "Wenn die Gondeln Trauer tragen" oder die zahlreichen Donna-Leon-TV-Filme um den in Venedig ermittelnden Commissario Brunetti. Auch Regisseur Tim Disney nutzte diese Atmosphäre für seine internationale Koproduktion, die allerdings trotz interessanter Drehbuchansätze und der hübsch anzusehenden Natalia Verbeke ("Der Sohn der Braut", "Bruderschaft des Todes") lediglich durchschnittliche, weil vorhersehbare und wenig spannende Thriller-Kost bietet.

Foto: Tiberius Film/Tempesta