Im Jahr 10191 herrscht der unerbittliche Shaddam IV. über das Galaktische Imperium. Er lockt den populären Widersacher Herzog Leto Atreides in einen tödlichen Hinterhalt, doch Letos Sohn Paul flieht auf den Wüstenplaneten Dune. Dort gedeiht die für die imperiale Machterhaltung notwendige Droge Spice. Auf Dune lebt das versklavte Höhlenvolk der Fremen, das in Paul den Messias erkennt, der sie in die Schlacht gegen den Unterdrücker Shaddam führen soll. Stimuliert von der Wirkung des allgegenwärtigen Spice spürt Paul, dass er tatsächlich die Visionen aus seinen früheren Träumen wieder erkennt. Es gelingt ihm, durch bloße Willenskonzentration ungeheure Kräfte zu erzeugen ...

David Lynch selbst gestand ein, dass dies ein gescheiterter Versuch sei, Frank Herberts ökologisch angehauchtes Sciencefiction-Epos filmisch umzusetzen. Er schob die größte Schuld dem Produzenten Dino de Laurentiis in die Schuhe. Trotzdem überrascht der Film mit grandiosen Bildern und gigantischen Panoramen einer epischen Zukunftsvision. In den USA existiert eine 190minütige TV-Version, mit der Lynch ebenfalls nicht einverstanden ist, auch wenn sich diese "Director's Cut" schimpft. 2000 wagte Regisseur John Harrison eine nicht immer gelungene Dune - Der Wüstenplanet.

Foto: ARD/Degeto